Die Kirchengemeinde auf dem Weg zur fairen Gemeinde

Die Kirchengemeinde auf dem Weg zur Fairen Gemeinde

Beim letzten Gemeindefest hatten wir Frau Hartter als Referentin von der Diakonie Württemberg eingeladen. Sie hat über ihre Arbeit in den Hungergebieten in Ostafrika berichtet. Bei der Gelegenheit konnte sie uns als Kirchengemeinde etwas näher kennenlernen. Ihre Einschätzung: So wie wir in Bartenbach die Kirchengemeinde ausrichten, erfüllen wir schon jetzt die Kriterien für eine „Faire Gemeinde“. Hinter dem Label „Faire Gemeinde“ stehen mehrere Verbände, unter anderem Brot für die Welt. Faire Gemeinde darf sich die Kirchengemeinde nennen, die aus einem Kriterienkatalog mindestens drei Punkte erfüllt. Wir erfüllen schon deutlich mehr.

1.) Bei Anlässen wie Einführungen, Verabschiedungen, Dank an Referenten verschenken wir meist Produkte aus fairem Handel.

2.) Bei den Festen der Kirchengemeinde werden Mahlzeiten aus regionalen Zutaten gekocht. Wir schauen jeweils, dass ein vegetarisches Essen angeboten wird. Der Kaffee, den die Kirchengemeinde ausgeschenkt, ist ausschließlich aus fairem Handel.

3.) Bei dem Weltgebetstag der Frauen und beim Gemeindefest verkaufen wir regelmäßig fair gehandelte Produkte.

4.) Hanna Göser, die bei uns seit Jahren für den Blumenschmuck für das Gemeindezentrum sorgt, schaut immer zuerst nach Blumen aus dem Garten.

5.) Bei Gemeindefesten verwenden wir ausschließlich Mehrweggeschirr.

6.) Wir beziehen Ökostrom über die Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen.

Diese Kriterien erfüllen wir bereits weitgehend, an manchen Stellen können wir sicher noch konsequenter werden. Es wird vorgeschlagen, für den Prozess eine Steuerungsgruppe zu bilden. Das wäre natürlich schön, wenn sich Leute zusammenfinden, denen das Thema am Herzen liegt. Falls Sie Lust haben, melden Sie sich im Pfarramt.

Die Kirchengemeinde wird zukünftig in jedem Jahr eine Veranstaltung in diesem Bereich durchführen.